Archiv für Februar 2014

Protest gegen NPD Tour

Am Samstag, den 08.02.2014, fanden sich rund 100 Gegendemonstrant_innen in Pankow zusammen um gemeinsam gegen eine NPD Kundgebung zu protestieren. Die NPD hatte eine Tour durch Berlin organisiert um gegen Flüchtlinge und das Asylrecht zu agitieren. In Pankow, wie an den anderen Orten in Berlin, zeigte die geringe Zahl der Anhänger (ca. 10) die Schwäche der NPD. Die Neonazis hatten am Donnerstag vormittag bei der Polizei ihre Kundgebungen angemeldet. Die Kurzfristigkeit sollte voraussichtlich verhindern, dass mehr Gegendemonstrant_innen vor Ort gewesen wären. Denn in Pankow zeigte sich, dass trotz der kurzen Zeit, sich einige Menschen aufgemacht haben um gegen die Neonazis zu protestieren.

Rassismus in Pankow?! Wie Neonazis und Bürger gegen „Fremde“ mobil machen – Ein Rückblick (17.02.)

Als bekannt wurde, dass in der Pankower Mühlenstraße eine neue Flüchtlingsunterkunft entstehen soll, war die Alarmierung groß. Zu präsent waren die Bilder der rassistischen Anwohner_innen-Proteste aus Hellersdorf, zu sehr war man sich des, auch in Pankow existierenden, rechten Potentials bewusst. Immer wieder gründeten sich im Großbezirk Pankow Bürgerinitiativen, die gegen „Fremde“ mobil machen, in der Regel ohne das Zutun organisierter Neonazis. Der wohl bekannteste Fall ist die rassistische Mobilmachung gegen den Moscheebau in Pankow-Heinersdorf (2006-2008). Im Vortrag wird ein Überblick über rechte Nachbarschaftskampagnen der letzten Jahre im Bezirk Pankow geboten und versucht, deren immer wiederkehrende Verstrickung mit lokalen Akteuren aus der Politik auf den Grund zu gehen. Referent ist Martin Peters (Freier Journalist, Mitglied der VVN-BdA) und moderiert wird die Veranstaltung von Fabian Kunow.

17. Februar | 19:00 Uhr
Ort: Helle Pankow (Kopenhagener Str. 76, U-Bhf Schönhauser Allee)