Rassismus in Pankow?! Wie Neonazis und Bürger gegen „Fremde“ mobil machen – Ein Rückblick (17.02.)

Als bekannt wurde, dass in der Pankower Mühlenstraße eine neue Flüchtlingsunterkunft entstehen soll, war die Alarmierung groß. Zu präsent waren die Bilder der rassistischen Anwohner_innen-Proteste aus Hellersdorf, zu sehr war man sich des, auch in Pankow existierenden, rechten Potentials bewusst. Immer wieder gründeten sich im Großbezirk Pankow Bürgerinitiativen, die gegen „Fremde“ mobil machen, in der Regel ohne das Zutun organisierter Neonazis. Der wohl bekannteste Fall ist die rassistische Mobilmachung gegen den Moscheebau in Pankow-Heinersdorf (2006-2008). Im Vortrag wird ein Überblick über rechte Nachbarschaftskampagnen der letzten Jahre im Bezirk Pankow geboten und versucht, deren immer wiederkehrende Verstrickung mit lokalen Akteuren aus der Politik auf den Grund zu gehen. Referent ist Martin Peters (Freier Journalist, Mitglied der VVN-BdA) und moderiert wird die Veranstaltung von Fabian Kunow.

17. Februar | 19:00 Uhr
Ort: Helle Pankow (Kopenhagener Str. 76, U-Bhf Schönhauser Allee)